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Klassik-Open Air mit Feuerwerk Rostock (sarm)
„Die besondere Gaudi ist, dass es zur Musik auch noch richtig kracht", sagt Prof. Ludwig Güttier über das Klassik-Open-Air in Prebbere-de. Im kommenden Jahr findet es am 22. August statt. Der Trompetensolist und Dirigent Güttier freut sich auf das Konzert mit den Mecklenburger Kammersolisten. „Einen Mozart wird es mit Sicherheit geben", verrät er. Das Programm endet traditionell mit der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, die synchron zu dem Feuerwerk über den Köpfen der Gäste gespielt wird. Auch im kommenden Jahr wird es viele Besucher schon ab 16 Uhr in den Prebbereder Schlosspark ziehen. Denn das sommerliche Picknick mit Freunden und Familie gehört zum Open Air wie Güttler und die klassische Musik. Darauf bereiten sich manche Gäste lange vor. Initiator Michael Münkwitz erinnert sich an einen Prebberede-Fan mit Bollerwagen, darauf der Generator für die angemessene Party-Beleuchtung. Eine Einschränkung gibt es ab jetzt: Gartenpavillons und hochragende Zelte sind verboten, da sie in der Vergangenheit zum Streit um die Sicht auf die Bühne geführt hatten. Bis zum Beginn des Konzerts treten verschiedene Kleinkunstgruppen auf, die Artisten von Theater „Pikante" und „Kultur aus dem Hut" sind bereits angefragt. Auch wenn das Feuerwerk vorbei ist, leuchtet der Schlossgarten noch lange von den mitgebrachten Kerzen und Lampen", beschreibt Münkwitz. „Manche Gäste genießen noch bis halb vier morgens die Stimmung im Schlosspark, das entspannt die Park- und Abreisesituation ungemein", erklärt er. Der Kartenvorverkauf startet am Dienstag, 2. Dezember, an den bekannten Vorverkaufsstellen. |
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Mozart im Regen - 4000 Besucher beim Klassik-Fest in Prebberede - von Bert Aschkowski
Trotz des Regens kamen 4000 Besucher zum 11. Klas-sik-Open-Air in den Schlosspark Prebberede. Picknick im Grünen, Kinderspiele am Nachmittag und Klassik am Abend machten es zu einem ganz besonderem Ereignis. Wolkenbruchartige Niederschläge mit Blitz und Donner gingen am Sonnabend über Prebberede nieder. Nicht die besten Bedingungen für Veranstalter Michael Münkwitz, der bereits zum elften Mal den Abend so abwechslungsreich wie möglich gestaltete: Comedy, Jazz, Jonglerie, Kinderbelustigung am Nachmittag - Klassik open air am Abend. „Wetter ist eben unberechenbar. Der Spielstand in Sachen Sonne oder Regen ist über die Jahre 8 : 2,5", sieht er es locker. Und freut sich, dass sich trotz des Regens diesmal 4000 Besucher eingefunden haben. Die Mehrzahl der Gäste ist wetterfest eingerichtet, etliche haben Zeltpavillons auf der großen Festwiese aufgestellt, das gute Geschirr und die edlen Kerzenständer mitgebracht. Sie genießen neben der Musik ihr Essen und Trinken im Grünen. Auch Regina Wendt aus Magdeburg ist samt Familie angereist. „Wir waren schon dreimal dabei, haben extra den Urlaub in diese Zeit gelegt. Im Regen haben wir es allerdings noch nicht erlebt. Hoffentlich geht das Feuerwerk trotzdem über die Bühne." Doch diese Sorge ist unbegründet, betont Pyrotechnikerin Gisela Degen. Ihr Barock-Sortiment zündet sie entsprechend der Noten, die sie mitverfolgt. Als das Rostocker Kammerorchester unter Leitung von Kristian Commichau zum „Marsch für Orchester D-Dur" von Mozart ansetzt, regnet es noch. Aber wenig später hört es auf, als Violinist Kai Vogler solistisch auftritt - mit einer Stradivari von 1728. Die Raketen von Gisela Degen zischen schließlich im Trockenen in den Abendhimmel. Unter dem Applaus Tausender, von denen sich bereits heute viele aufs nächste Mal freuen: am 25. August 2007.
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